In diesem Kernprojekt des Entwicklungsschwerpunkts Sozialmedizinischer Datenverbund der Digital Health Factory Ruhr wird die technische Infrastruktur aufgebaut, die ein Zusammenführen der algorithmenbasiert vorausgewerteten Daten auf der HOTSPOT-Plattform sowie die Visualisierung der lokalen Häufigkeiten ihrer Ausprägungen ermöglicht.
Die Konsortialpartner etablieren zum erfolgreichen und nachhaltigen Aufbau des Sozialmedizinischen Datenverbundes als technische Infrastruktur ein Datenkorrelationstool, welches die Daten auf Stadtteilebene bzw. kleinräumiger granuliert zusammenführt. Erste verschiedene datenhaltende Partner werden im Sinne eines Proof of Concepts bereits angebunden. Das Metadatenregister wird in diesem Zuge digital abgebildet und in die Plattform integriert.
Gleichzeitig wird der organisatorische Rahmen geschaffen, um die Daten rechtskonform und datenschutzgesichert verfügbar zu machen. In diesem Projekt wird daher
- eine detaillierte Formulierung der zweckbezogenen Ziele und Maßgaben des Verbundes erarbeitet;
- die Konzipierung der Verbundstruktur, inkl. der Entwicklung von Beitrittskriterien und von Rechten und Pflichten seiner Mitglieder, vorgenommen;
- die vertragsrechtliche Absicherung der Datenlieferungen und der gemeinsamen Datenbearbeitung gewährleistet;
- die Nutzung der aus Data4Health.Ruhr angebotenen Funktionalitäten durch verschiedene Endanwender befördert;
- ein Funktionsmodell für eine langfristige Fortführung des Verbunds konzipiert.
Mit dieser Umsetzung werden also die Funktions- u. Konstruktionsprinzipen des Sozialmedizinischen Datenverbunds erarbeitet, um die Erprobung dieser Prinzipien mittels der nachfolgenden Forschungsvorhaben zu ermöglichen.
Projektpartner
- Bochumer Institut für Technologie gGmbH
- MedEcon Ruhr
- ZKIMED, Ruhr-Universität Bochum
- Stadt Bochum, Gesundheitsamt
- opta data Stiftung
- Fraunhofer ISST
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
