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Wie wäre es, wenn unsere Städte auch smart sind? Wenn man kurzerhand erfahren könnte, dass es gleich voll wird in der Stadt und deswegen Parkhaus 3 die bessere Wahl ist, wenn man in die Stadt fahren möchte? Die Tankstelle auf dem Weg bietet aktuell einen guten Spritpreis. Oder vielleicht doch besser die Bahn nehmen, die gerade pünktlich an einem anderen Bahnhof losgefahren ist? Die Wetterprognose ist auch perfekt, ein milder, sonniger Tag; die Luft ist wunderbar rein. Und da der ortsansässige Fußballverein laut Prognosealgorithmus das anstehende Spiel gewinnt, sind sicherlich alle gut gelaunt unterwegs. Das ergibt sich auch aus den Twitter-Beiträgen mit dem #Stadt. Oh, einen Moment, es kommt eine Warnung herein: Ein plötzlicher Starkregen entwickelt sich gerade, der mit 15 Litern pro Quadratmeter in einer halben Stunde eintreffen wird. Ah, das betrifft aber nicht meinen Stadtteil. Na dann, nichts wie los.

Aus unseren bisherigen Forschungsprojekten heraus, kristallisiert sich die interessante Fragestellung nach und der wachsende Bedarf an smarten, digitalen Daten, die sich in einer Stadt ergeben. Und es liegt nahezu auf der Hand, diese Daten entsprechend zu analysieren und zu verwerten. Die eben genannten Beispiele können nicht nur für Bürger*innen und Besuchende einer Stadt interessant sein, sondern auch für Funktionsträger*innen, für Planende und weitere Akteure.

Live-Daten und Prognosen rund um den eigenen Standort sind ein öffentlichkeitswirksamer Einstieg und ein guter Startpunkt für weitere Smart City Anwendungen. Sie können unterstützen, Besucherströme in der Innenstadt zu leiten, Wetter und Verkehrsprognosen zu liefern, einen Überblick über die Luftqualität und andere Umweltdaten zu geben, können Tankpreise und Bahnverspätungen mitteilen und bleiben dabei flexibel weitere Themen einzubauen. Wenn Sie Interesse haben und prüfen möchten, welche smarten Daten Ihre Stadt zu bieten hat, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

 

Beispielanwendungen

Smart City Dashboard

Das datenbasierte Portal zur Stadt: Ein Dashboard mit unterschiedlichen Live-Daten und Prognosen, die alle Bürger*innen betreffen, bieten einen öffentlichkeitswirksamen Einstieg und kann den Startpunkt für weitere Smart City Anwendungen sein.

Mögliche Themen können, je nach Datenverfügbarkeit, sein:

  • Besucherströme in der Innenstadt
  • Wetter und historisches Wetter
  • Verkehrs- und Parksituation
  • Luftqualität und andere Umweltdaten
  • Tankpreise
  • Bahnverspätungen
  • … stetig erweiterbar

 

Vernetzte Messung von Umweltdaten

Um Umweltdaten auf Stadtteilebene zu generieren, braucht es heute keine aufwändige, kabelgebunden und wartungsintensive Infrastruktur. Kostengünstige, energieautarke und vernetzte Sensoren bieten der Kommune und den Bürger*innen ganz neue Möglichkeiten, sich zu informieren und Prozesse in der Stadt zu steuern.

  • Kostengünstige, autarke Messstellen
  • Funk-Anbindung über LoRaWAN
  • Keine Strom- oder Kabelgebundene Netzanbindung nötig

Flexible Umweltsensoren, z.B. Temperatur, Feinstaub, Lärm, Niederschlag, Bodenfeuchte ermöglichen

  • Starkregenprognose auf Stadtteilebene
  • Effiziente Pflege von Stadtgrün
  • Entscheidungshilfe für planerische Maßnahmen

 

Parkraum-Monitoring

Um die Erreichbarkeit von Innenstädten und Ballungsräumen zu verbessern und einen Service für Besucher*innen anzubieten, können vernetzte Sensoren die Parkraum-Situation in Echtzeit analysieren und so Verkehrsströme steuern.

  • Datenimport Parkhäuser
  • Kostengünstige Parksensorik auf oberirdischen Stellplätzen
    ➜Einheitliche App zur Parkplatzsuche
  • Optional: Smartphone-App für Datenspender, die ihre Bewegungsdaten für Prognosen bereitstellen

Vorteile für die Kommune:

  • Digitaler Service für eine attraktive City
  • Citizen-Science Projekte durch sicheres, anonymes teilen von Bewegungsdaten
  • Keine Bindung an große Konzerne, alle Daten und Rechten bleiben bei der Kommune